Starke ländliche Räume
 

Wir brauchen eine nachhaltige Landwirtschaft, die Landwirten ein gutes Auskommen ermöglicht und unsere Lebensgrundlagen schützt, echte Regionalvermarktung, gute Infrastruktur und schnelles Internet.


Nachhaltig heißt gut für die Menschen, die Umwelt und die Wirtschaft. Ich will nicht konventionelle gegen ökologische Landwirtschaft ausspielen, wir brauchen beide Formen. Ich will starke Bauern und regionale Betriebe, die fair bezahlt werden, ich will gutes und bezahlbares Essen für alle und ich will weniger Schadstoffe in der Umwelt.  Außerdem soll der ländliche Raum bei Aus- und Umbaumaßnahmen gegenüber der Stadt nicht vergessen werden. Mit vereinten Kräften schaffen wir das.

  • Ich will kleine und mittelständische Betriebe in Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, -handwerk und -handel erhalten und fördern. Stärkung der Kommunen, die Energiewende, die Regionalbewegung und Tourismus sowie der Ausbau des schnellen Internets sind für mich die zentralen Grundbausteine für einen ländlichen Raum der Zukunft.
  • Gutes Essen vom Bauern aus der Region statt Tierfabriken und endlose Transportwege. Unsere Bauern versorgen uns mit allen Lebensmitteln, die wir brauchen. Und sie gehen mit ihren Tieren und unserer Umwelt verantwortungsvoll um. Wir kennen sie oft persönlich. Regional einkaufen macht Spaß, unterstützt die Wirtschaft vor Ort und ist viel besser für die Umwelt. Deshalb fordere ich ein Bundesprogramm Regionalvermarktung. Ich will auch eine verlässlichere Kennzeichnung für regionale Produkte, denn es muss drin sein, was drauf steht.
  • Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen: das komplizierte europäische Fördersystem belohnt die Größe des Betriebs, nicht die Leistungen für die Menschen. Ich will, dass Bauern stattdessen Fördermittel für ihr Engagement für mehr Umweltschutz und mehr Tierschutz bekommen. Das gilt für konventionelle und ökologisch wirtschaftende Betriebe, die wir beide brauchen und unterstützen. Das europäische System will ich deshalb vom Kopf auf die Füße stellen und aus den pauschalen Subventionen bis 2026 aussteigen.
  • Gentechnik kommt mir nicht auf den Teller. Ich trete deshalb ein für ein rechtssicheres und bundesweites Verbot von Gentechnik auf dem Acker. Die Regelung muss unkompliziert und unbürokratisch sein und die Bundesländer entlasten. Das war mit dem Landwirtschaftsminister Schmidt leider nicht zu machen.
  • Artgerechte Tierhaltung ist mir und den allermeisten Verbraucherinnen sehr wichtig. Ich stehe deshalb in engem Austausch mit dem Deutschen Tierschutzbund, der bereits ein Tierschutzlabel entwickelt hat. Ich will das zu einem staatlichen Tierschutzlabel weiterentwickeln.


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