Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen und läuft planmäßig. Bis spätestens 2022 werden alle Kernreaktoren in Deutschland abgeschaltet sein.  Doch die jahrzehntelange Nutzung der Kernenergie hat uns tausende Tonnen hochgiftige radioaktive Abfälle hinterlassen.

Wir tragen eine hohe Verantwortung, mit diesem radioaktiven Müll verantwortungsbewusst umzugehen. Immerhin suchen wir ein Endlager für sage und schreibe eine Million Jahre. Über 30.000 Generationen werden von den Folgen der Atom-Technologie betroffen sein, die bei uns gerade einmal 60 Jahre in Betrieb war.

Die Suche nach einem sicheren Endlager ist eines der wichtigsten und komplexesten Themen meiner politischen Arbeit. Dabei ist mir besonders wichtig, dass Bürger und Betroffene von Beginn an eingebunden werden.

Bis 2031 soll die Entscheidung für einen Standort gefallen sein. Das klingt weit weg. Bedenkt man aber die Anforderungen und die Zeiträume, für die wir planen müssen, ist es nicht mehr viel Zeit.  Es ist eine Jahrhunderaufgabe, die vor uns liegt.

Meldungen zur nuklearen Sicherheit

Alle vier Fraktionen des Deutschen Bundestags haben gemeinsam in der Kommission „Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe“ zusammen gearbeitet, deren Mitglied ich war. Unser Hauptaugenmerk galt und gilt dabei, seit 2014 in 100 Sitzungen, Kriterien zu entwickeln, mit denen wir einen sicheren Platz für…


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